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Investitionszuschuss Wagniskapital

Im Mai 2013 hat das Bundesministerium für Wirtschaft das Programm “Investitionszuschuss Wagniskapital- Richtlinie zur Bezuschussung von Wagniskapital privater Investoren für junge innovative Unternehmen“ im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ziel dieses neuen Förderinstruments ist die nachhaltige Verbesserung der Kapitalausstattung junger innovativer Unternehmen, indem Investoren gewonnen werden, die solchen Unternehmen privates Wagniskapital zur Verfügung stellen.
Im Mai 2013 hat das Bundesministerium für Wirtschaft das Programm “Investitionszuschuss Wagniskapital- Richtlinie zur Bezuschussung von Wagniskapital privater Investoren für junge innovative Unternehmen“ im Bundesanzeiger veröffentlicht. Ziel dieses neuen Förderinstruments ist die nachhaltige Verbesserung der Kapitalausstattung junger innovativer Unternehmen, indem Investoren gewonnen werden, die solchen Unternehmen privates Wagniskapital zur Verfügung stellen.

Die Investoren (natürliche Personen) erwerben Gesellschaftsanteile und erwarten im Gegenzug für dieses „Wagnis“ Mitspracherechte und Informationen zur Unternehmensentwicklung. Um das Risiko der Kapitalbeteiligung zu vermindern, bekommt der Investor 20% der Kapitalbeteiligung, als Zuschuss vom Staat zurück erstattet, behält aber seine Geschäftsanteile komplett. Die Beteiligung muss mindestens drei Jahre dauern und darf nicht weniger als 10.000 € betragen. Pro Jahr und Investor können Anteilskäufe bis max. 250.000 €  bezuschusst werden. Wenn der Investor seine Anteile nach drei Jahren verkauft, muss der Zuschuss nicht zurückgezahlt werden.

 

Damit der Investor einen Zuschuss für den Anteilserwerb erhält, muss das Unternehmen einige Förderbedingungen erfüllen. So muss es sich um ein Unternehmen handeln, das jünger als 10 Jahre ist, nicht mehr 50 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) beschäftigt und einen Jahresumsatz oder eine Jahresbilanzsumme von höchstens 10 Millionen € hat. Das Unternehmen muss außerdem eine Kapitalgesellschaft sein mit Hauptsitz in der EU mit wenigstens einer Zweigniederlassung oder Betriebsstätte, die in das deutsche Handelsregister eingetragen ist. Im Handelsregister muss die Zugehörigkeit zu einer innovativen Branche erkennbar sein und das Unternehmen muss fortlaufend wirtschaftlich  aktiv sein. Die innovativen Branchen sind in der Anlage A (Ziffer VI.) zur Richtlinie genannt, so handelt es sich beispielsweise um Unternehmen der Wirtschaftszweige Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektrischen, optischen Erzeugnissen , Herstellung von elektrischen Ausrüstungen, Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren, Maschinenbau, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Verlagswesen, Erbringung von DL der Informationstechnologie, Forschung und Entwicklung, Werbung und Marktforschung, Architektur- und Ingenieurbüros.

 

Der Investor wiederum hat auch einige Voraussetzungen zu erfüllen. Es muss sich um eine natürliche Person mit Hauptwohnsitz in der EU handeln, die nicht mit dem Unternehmen verbunden ist und noch keine Anteile besitzt. Alternativ kann der Investor die Anteile auch in Form einer Beteiligungsgesellschaft erwerben, deren einziger Besitzer er ist. Außerdem muss die dreijährige Mindesthaltedauer der Anteile gegeben und nachweisbar sein. Der Anteilserwerb muss auf Basis eines vorgelegten Businessplans erfolgen und darf nicht durch Kredite finanziert sein.

 

Bei bereits bestehenden Unternehmen reicht als erster Schritt das Unternehmen auf der Antragsplattform des Bundesamtes für Ausfuhrkontrolle (BAFA) den online-Antrag ein, um somit eine Bescheinigung zur Förderfähigkeit zu erhalten. (siehe nebenstehender Link: Antrag_Unternehmen)

Danach stellt der Investor ebenfalls einen Antrag und erhält nach formaler Prüfung vom BAFA einen Bescheid. Nach Einzahlung der Gesellschaftsanteile kann nunmehr vom Investor der Zuschuss angefordert werden. Der Gesellschaftsvertrag zwischen Investor und Unternehmen darf geschossen werden, wenn der Investor seinen Antrag gestellt hat. (siehe nebenstehender Link: Antrag_Investor)

 

Wenn es sich um ein Gründungsvorhaben handelt, muss zuerst der Investor vor dem Unternehmen seinen Antrag einreichen. In einer Frist von drei Monaten nach der Eingangsbestätigung muss dann das Unternehmen gegründet sein.

 

 

Ansprechpartner ist das BAFA (Telefon 06196 908 – 964). Die Richtlinie, die Merkblätter für Investoren und Unternehmen sind unter

http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/investitionszuschuss_wagniskapital/index.html

zu finden.