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Eignung der Ausbildungsstätten

Hier erhalten Sie Informationen zur Eignung der Ausbildungsstätten

 

Sie haben die Absicht auszubilden, wissen aber nicht, ob Ihr Unternehmen für die Berufsausbildung geeignet ist?

Die IHK Südthüringen hilft Ihnen die Eignung zu erreichen und stellt die Eignung Ihres Unternehmens für die Berufsausbildung fest! Rufen Sie uns an oder senden Sie eine E-Mail. Unsere Ausbildungsberater vereinbaren mit Ihnen kurzfristig einen Besuchstermin vor Ort.


Informationen zur Eignung der Ausbildungsstätte
Auszubildende dürfen nur eingestellt werden, wenn die Ausbildungsstätte für die Berufsausbildung geeignet ist. Im Regelfall wird das der Fall sein, wenn die in der Ausbildungsordnung vorgeschriebenen beruflichen Fertigkeiten und Kenntnisse in vollem Umfang vermittelt werden können.

Die Eignung der Ausbildungsstätte hat der Gesetzgeber deshalb an folgende Voraussetzungen gebunden:

  • Wer Auszubildende einstellt (der Ausbildende) muss persönlich geeignet sein. Personen, die Auszubildende ausbilden (der/die Ausbilder/-innen), müssen die persönliche und fachliche Eignung nachweisen.
  • Die Ausbildungsstätte muss nach Art und Einrichtung für die Berufsausbildung geeignet sein. Können die in der Ausbildungsordnung genannten Fertigkeiten und Kenntnisse nicht in vollem Umfang in der Ausbildungsstätte vermittelt werden, so kann dieser Eignungsmangel durch Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte behoben werden.
  • Die Zahl der Auszubildenden muss in einem angemessenen Verhältnis zur Zahl der Ausbildungsplätze oder zur Zahl der beschäftigten Fachkräfte stehen, es sei denn, dass andernfalls die Berufsausbildung nicht gefährdet ist.

Die Feststellung der Eignung muss durch die zuständige Stelle, hier durch Ihre IHK Südthüringen, erfolgen.

 

Die Eignung des Ausbildenden und des Ausbilders /der Ausbilderin erfolgt auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) vom 23. März 2005 und der Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO) vom 21. Januar 2009.


Auszubildende darf nur ausbilden, wer persönlich und fachlich geeignet ist. Wer fachlich nicht geeignet ist oder wer nicht selbst ausbildet, darf Auszubildende nur  dann einstellen, wenn er persönlich und fachlich geeignete Ausbilder oder Ausbilderinnen bestellt, die die Ausbildungsinhalte in der Ausbildungsstätte unmittelbar, verantwortlich und in wesentlichem Umfang vermitteln.


Persönliche Eignung von Ausbildenden und Ausbildern oder Ausbilderinnen (§ 29 BBIG)
Die persönliche Eignung wird im Allgemeinen vorausgesetzt. Sind der zuständigen Stelle (IHK) jedoch Tatsachen bekannt, die gegen eine persönliche Eignung sprechen, so ist sie gehalten, diese zu überprüfen. Das BBiG legt lediglich fest, wer persönlich nicht geeignet ist. Danach ist insbesondere persönlich nicht geeignet, wer

  • Kinder und Jugendliche nicht beschäftigen darf oder
  • wiederholt oder schwer gegen das Berufsbildungsgesetz oder die auf Grund des
     Berufsbildungsgesetzes erlassenen Vorschriften und Bestimmungen verstoßen hat.

 

Eignung des Ausbilders / der Ausbilder
Zum Ausbilden ist neben der persönlichen auch die fachliche Eignung erforderlich.

 

Fachliche Eignung (§ 30 BBiG)
Fachlich geeignet ist, wer die beruflichen sowie die berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, die für die Vermittlung der Ausbildungsinhalte erforderlich sind.

Berufliche Eignung
Die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, wer

  • die Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf  entsprechenden Fachrichtung bestanden hat,
  • eine anerkannte Prüfung an einer Ausbildungsstätte oder vor einer Prüfungsbehörde oder eine Abschlussprüfung an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Schule in einer dem Ausbildungsberuf  entsprechenden Fachrichtung bestanden hat oder
  • eine Abschlussprüfung an einer deutschen Hochschule in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung bestanden hat und eine angemessene Zeit in seinem Beruf tätig ist.

 

Berufs- und arbeitspädagogische Eignung 
Wer die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt, wer sich die Kompetenz zum selbstständigen Planen, Durchführen und Kontrollieren der Berufsausbildung in den Handlungsfeldern:

  • Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen,
  • Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken,
  • Ausbildung durchführen und
  • Ausbildung abschließen,

angeeignet und diese in einer Prüfung nachgewiesen hat (§§ 2 und 4 AEVO), verfügt über berufs- und arbeitspädagogische Eignung.

 

Wer die Prüfung nach einer vor Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Ausbildereignungsverordnung bestanden hat, die auf Grund des Berufsbildungsgesetzes erlassen worden ist, gilt für die Berufsausbildung als im Sinne dieser Verordnung berufs- und arbeitspädagogisch geeignet.

  • Wer durch eine Meisterprüfung oder eine andere Prüfung der beruflichen Fortbildung nach der Handwerksordnung oder dem Berufsbildungsgesetz eine berufs- und arbeitspädagogische Eignung nachgewiesen hat, gilt für die Berufsausbildung als im Sinne dieser Verordnung berufs- und arbeitspädagogisch geeignet.
  • Wer eine sonstige staatliche, staatlich anerkannte oder von einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft abgenommene Prüfung bestanden hat, deren Inhalt den in  § 3 genannten Anforderungen ganz oder teilweise entspricht, kann von der zuständigen Stelle auf Antrag ganz oder teilweise von der Prüfung nach § 4 befreit werden. Die zuständige Stelle erteilt darüber eine Bescheinigung.
  • Die zuständige Stelle kann von der Vorlage des Nachweises über den Erwerb der berufs- und arbeitspädagogischen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten auf Antrag befreien, wenn das Vorliegen berufs- und arbeitspädagogischer Eignung auf andere Weise glaubhaft gemacht wird und die ordnungsgemäße Ausbildung sichergestellt ist. Die zuständige Stelle kann Auflagen erteilen. Auf Antrag erteilt die zuständige Stelle hierüber eine Bescheinigung.


Fortführen der Ausbildertätigkeit (§ 7 AEVO)
Wer vor dem 1. August 2009 als Ausbilder im Sinne des § 28 Absatz 1 Satz 2 des Berufsbildungsgesetzes tätig war, ist vom Nachweis nach den §§ 5 und 6 dieser Verordnung befreit, es sei denn, dass die bisherige Ausbildertätigkeit zu Beanstandungen mit einer Aufforderung zur Mängelbeseitigung durch die zuständige Stelle geführt hat.

Sind nach Aufforderung die Mängel beseitigt worden und Gefährdungen für eine ordnungsgemäße Ausbildung nicht zu erwarten, kann die zuständige Stelle vom Nachweis nach den §§ 5 und 6 befreien; sie kann dabei Auflagen erteilen.


Die Ausbilderkarte
Der Ausbildungsbetrieb muss für jeden Ausbildungsberuf, in dem ausgebildet wird, einen verantwortlichen Ausbilder bestellen. Der zuständigen Stelle (IHK) ist der Ausbilder in jedem Fall zu benennen. Das geschieht unter Verwendung des Vordrucks „Ausbilderkarte“. Zusammen mit der Ausbilderkarte sind die Kopien der vorliegenden fachlichen Abschlüsse einzureichen. Der Wechsel eines Ausbilders ist der zuständigen Stelle in gleicher Weise anzuzeigen.

 

 

Bezeichnung Größe in Bytes  
Ausbilderkarte.pdf 424.833
Antrag auf widerrufliche Zuerkennung der fachlichen Eignung.pdf 65.288
Antrag auf Befreiung von der AEVO-Prüfung 427.359

Ansprechpartner

Carmen Klotz
Tel.: 03628 6130-516
Fax: 03628 6130-512
E-Mail schreiben


Heidi Leistner
Tel.: 03675 7506-255
Fax: 03675 7506-250
E-Mail schreiben


Constanze Linke
Tel.: 03681 362-161
Fax: 03681 362-440
E-Mail schreiben


Jan Wallstein
Tel.: 03675 7506-256
Fax: 03675 7506-250
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