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Sachkundeprüfung Bewachungsgewerbe

Personen, die im Bewachungsgewerbe bestimmte Tätigkeiten ausführen wollen,

müssen eine Sachkundeprüfung erfolgreich ablegen. Dies sieht die Gewerbeordnung und die Bewachungsverordnung vor.


Die Einzelheiten sind durch das Gesetz zur Änderung des Bewachungsgewerbe-
rechts vom 23. Juli 2002 (BGBl. I vom 26.07.2002, S. 2724ff.) geregelt.

 

1. Wer muss die Sachkundeprüfung ablegen?

Für die direkte Ausübung folgender Tätigkeiten im Bewachungsgewerbe ist der Nachweis einer erfolgreich abgelegten Sachkundeprüfung erforderlich:

 

  • Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr (z. B. Citystreifen)
  • Schutz vor Ladendieben (z. B. Einzelhandelsdetektive)
  • Bewachungen im Einlassbereich von gastgewerblichen Diskotheken (z. B. Türsteher)

 

Die Sachkundeprüfung muss jeder nachweisen, der eine der genannten Tätigkeiten ausübt oder ausüben will – dies gilt für Selbständige, gesetzliche Vertreter und Betriebsleiter ebenso wie für das Wachpersonal in Bewachungsunternehmen.

 

Bei der erstmaligen Aufnahme dieser Tätigkeiten muss die Prüfung vor deren Beginn abgelegt werden.

 

Für Personen, die am 1. Januar 2003 weniger als 3 Jahre oder mit Unterbrechungen tätig waren, galt eine Übergangsfrist bis 30. Juni 2005, um die Sachkundeprüfung nachzuholen.

 

2. Wer ist von der Prüfung befreit?

Folgende Prüfungszeugnisse werden als Nachweis der erforderlichen Prüfung anerkannt:

  • für das Bewachungsgewerbe einschlägige Abschlüsse in der Berufsausbildung  (Fachkraft für Schutz und Sicherheit)
  • für das Bewachungsgewerbe einschlägige Weiterbildungsabschlüsse mit einer Prüfung vor der IHK (Geprüfter Werkschutzmeister, Geprüfte Werkschutzfachkraft)
  • Abschlüsse im Rahmen einer Laufbahnprüfung zumindest für den mittleren    Polizeivollzugsdienst, auch im Bundesgrenzschutz und in der Bundespolizei, für den mittleren Justizvollzugsdienst, für den mittleren Zolldienst (mit Berechtigung zum Führen einer Waffe) sowie für Feldjäger in der Bundeswehr
  • Personen, die am 1. Januar 2003 seit mindestens drei Jahren befugt und ohne Unterbrechungen im Bewachungsgewerbe tätig waren

 

3. Wer ist zuständig?

Die Sachkundeprüfungen werden durch die Industrie- und Handelskammern abgenommen. Laut Prüfungsordnung hat sich der Prüfungsbewerber bei der IHK anzumelden, wenn er in deren Bezirk seinen Beschäftigungsort, seine Aus- und Fortbildungsstätte oder seinen Wohnsitz hat. 

 

4. Wie meldet man sich an?

Die Anmeldung zur Sachkundeprüfung erfolgt schriftlich auf dem Formblatt „Anmeldung zur Sachkundeprüfung“ der IHK Südthüringen (www.ihk-suhl.de).

 

5. Wie läuft die Sachkundeprüfung ab?

Die Prüfungssprache ist deutsch. Vor Beginn der Prüfung ist zur Feststellung der Identität vom Teilnehmer ein gültiges Personaldokument vorzulegen.

Die Sachkundeprüfung besteht aus einem bundeseinheitlichen, schriftlichen (120 Minuten) und einem mündlichen Teil (15 Minuten je Prüfling). Mündlich können bis zu fünf Personen gleichzeitig geprüft werden.

Die Prüfung wird mit bestanden oder nicht bestanden bewertet. Dafür muss der Teilnehmer sowohl die schriftliche als auch die mündliche Prüfung bestehen (jeweils 50 %). Bei Nichtbestehen können die einzelnen Prüfungsteile wiederholt werden. Bei erfolgreich abgelegter Prüfung erhält der Teilnehmer eine durch die IHK ausgestellte Bescheinigung.

Wenn der mündliche Prüfungsteil nicht innerhalb von zwei Jahren nach Bestehen des schriftlichen Prüfungsteils erfolgreich abgelegt wurde, gilt die Sachkundeprüfung insgesamt als nicht bestanden.

 

Gegenstand der Sachkundeprüfung sind folgende Sachgebiete:

  • Recht der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich Gewerberecht und Datenschutzrecht
  • Bürgerliches Gesetzbuch
  • Straf- und Verfahrensrecht einschließlich Umgang mit Waffen
  • Unfallverhütungsvorschrift Wach- und Sicherheitsdienste
  • Umgang mit Menschen, insbesondere Verhalten in Gefahrensituationen und Deeskalationstechniken in Konfliktsituationen
  • Grundzüge der Sicherheitstechnik

 

6. Welche Möglichkeiten der Prüfungsvorbereitung gibt es?

Die Art und Weise der Vorbereitung ist grundsätzlich jedem Teilnehmer freigestellt. Sie kann jedoch auch durch Schulungsmaßnahmen der IHK Südthüringen erfolgen oder von anderen freien Weiterbildungseinrichtungen oder in Unternehmen durchgeführt werden.

 

7. Wie viel kostet die Sachkundeprüfung?

Die Gebühr für die Sachkundeprüfung beträgt 150 Euro, für die Wiederholung der mündlichen Prüfung beträgt die Gebühr 75 Euro. Die Teilnahme an der Prüfung ist erst dann möglich, wenn die Gebühr geleistet worden ist.

 

8. Ihre Ansprechpartner Vorbereitungskurse/Unterrichtung: Frau Rammelt (Telefon: 03681 362-429, E-Mail: rammelt@suhl.ihk.de), Frau Leistner (Telefon: 03675 7506-255, E-Mail: leistner@suhl.ihk.de)

9. Ihre Ansprechpartner Prüfung: Frau Kämpf, Herr Göbel
Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Seite rechts.

 

In unserer Weiterbildungsbroschüre im Downloadbereich finden Sie die Termine zur Unterrichtung auf den Seiten 102/103.

Bezeichnung Größe in Bytes  
IHK Weiterbildungsbroschüre 2017.pdf 1.847.474
Bezeichnung Größe in Bytes  
Sachkundepruefung_Bewachungsgewerbe_Rahmenplan_Vorbereitung.pdf 87.352
Sachkundepruefung_Bewachungsgewerbe_Anmeldung.pdf 45.080
Sachkundepruefung_Bewachungsgewerbe_Merkblatt_2016.pdf 23.909
Sachkunderpuefung_Bewachungsgewerbe_Termine_2016_2017_IHK.pdf 37.795
Sachkundepruefung_Bewachungsgewerbe_Antrag_Zweitschrift.pdf 27.557
Sachkundepruefung_Bewachungsgewerbe_Abgrenzung_Taetigkeiten.pdf 54.990

Ansprechpartner

Marian Göbel
Tel.: 03681 362-426
Fax: 03681 362-400
E-Mail schreiben


Doris Kämpf
Tel.: 03681 362-116
Fax: 03681 362-400
E-Mail schreiben


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