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Änderungen branchenspezifischer Mindestlöhne ab dem Jahr 2016

 

Neben dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn nach dem Mindestlohngesetz von 8,50 Euro brutto pro Zeitstunde gibt es allgemeinverbindliche, branchenspezifische Mindestlöhne. 

 

Für die nachfolgenden Branchen ändern sich diese demnächst.

 

Zeitarbeit, Arbeitnehmerüberlassung

 

In den neuen Bundesländern steigt der Mindestlohn von 8,20 Euro auf 8,50 Euro brutto ab dem 1. Juni 2016. In den alten Bundesländern steigt er von 8,80 Euro auf 9,00 Euro brutto.

 

Wäschereidienstleistungen im Objektgeschäft

 

Ab dem 1. Juli 2016 steigt der Mindestlohn in den neuen Bundesländern von 8,00 Euro auf 8,75 Euro brutto. In den alten Bundesländern steigt er von 8,50 Euro auf 8,75 Euro brutto.

 

Für die nachfolgenden Branchen ändern sich diese ab dem 1. Januar 2016.

 

Baugewerbe:

 

Der Mindestlohn in den neuen Bundesländern steigt von 10,75 Euro auf 11,05 Euro brutto ab dem 1. Januar 2016. In den alten Bundesländern steigt er in der Lohngruppe 1 (Werker/Maschinenwerker) von 11,15 Euro auf 11,25 Euro und in der Lohngruppe 2 (Fachwerker/Maschinisten/Kraftfahrer) von 14,20 Euro auf 14,45 Euro.

 

Gebäudereinigung:

 

Ab dem 1. Januar 2016 steigt der Mindestlohn in den neuen Bundesländern von 8,50 Euro brutto auf 8,70 Euro brutto in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigung). In der Lohngruppe 2 (Glas- und Fassadenreinigung) steigt der Lohn von 10,63 Euro brutto auf 11,10 Euro brutto. In den alten Bundesländern gilt ab 1. Januar 2016 ein Mindestlohn von 9,80 Euro brutto (Lohngruppe 1) und 12,98 Euro brutto (Lohngruppe 2). 

 

Geld- und Wertdienste:

 

a.) Mobile Dienstleistungen: Geld- und Werttransport

 

Der Mindestlohn steigt in Thüringen von 10,92 Euro brutto auf 11,24 Euro ab dem 1. Januar 2016.

 

b.) Stationäre Dienstleistungen: Geldbearbeitung

 

Ab dem 1. Januar 2016 gilt in Thüringen ein Mindestlohn von 9,33 Euro brutto statt 9,06 Euro.

 

Der branchenspezifische Mindestlohn ist bei Geld- und Wertdiensten in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. 

 

Land- und Forstwirtschaft sowie Gartenbau:

 

In den neuen Bundesländern steigt der Mindestlohn von 7,20 Euro auf 7,90 Euro brutto ab dem 1. Januar 2016. In den alten Bundesländern steigt er von 7,40 Euro auf 8,00 Euro brutto.

 

Pflegebranche:

 

In der Pflegebranche steigt der branchenspezifische Mindestlohn in den neuen Bundesländern von 8,65 Euro brutto auf  9,00 Euro ab dem 1. Januar 2016. In den alten Bundesländern steigt er von 9,40 Euro auf 9,75 Euro brutto.

 

Textil- und Bekleidungsindustrie:

 

Der Mindestlohn steigt ab dem 1. Januar 2016 von 7,50 Euro brutto auf 8,25 Euro in den neuen Bundesländern. In den alten Bundesländern gilt weiter ein Mindestlohn von 8,50 Euro brutto.

 

Aus- und Weiterbildungsbranche:

 

Der branchenspezifische Mindestlohn stieg ab dem 1. Januar 2016 in den neuen Bundesländern von 12,50 Euro brutto auf 13,50 Euro brutto. In den alten Bundesländern stieg er von 13,35 Euro brutto auf 14,00 Euro brutto. Ab dem 1. Januar 2017 gilt ein bundesweit einheitlicher Mindestlohn von 14,60 Euro brutto. 




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
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