Systemprüfung fehlgeschlagen!
Diese Website verwendet JavaScript.
In Ihrem Browser ist dies nicht aktiviert.
 

Änderungen gesetzlicher und branchenspezifischer Mindestlohn ab 1. Januar 2019

Das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohnes (Mindestlohngesetz – MiLoG) regelt einen flächendeckenden, branchenunabhängigen Mindestlohn. Dieser beträgt bis zum 31. Dezember 2018 8,84 Euro brutto je Zeitstunde. Dieser gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2019 auf 9,19 Euro brutto je Zeitstunde und ab dem 1. Januar 2020 auf 9,35 Euro brutto pro Stunde.

 

Neben dem allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn kann sich ein branchenspezifischer Mindestlohn aus folgenden Vorschriften ergeben: Allgemeinverbindlicherklärung nach Tarifvertragsgesetz (TVG), Rechtsverordnung nach Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) und Lohnuntergrenze aufgrund Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Diesbezüglich gehen diese Regelungen dem gesetzlichen Mindestlohn vor. Branchen mit allgemeinverbindlich erklärten Mindestlöhnen die ab 1. Januar 2019 steigen:

 

Gebäudereinigung

 

In der Gebäudereinigung steigt der Mindestlohn in den neuen Bundesländern ab 1. Januar 2019 von 9,55 Euro auf 10,05 Euro in der Lohngruppe 1 (Innen- und Unterhaltsreinigungsarbeiten). In der Lohngruppe 6 (Glas- und Fassadenreinigungsarbeiten) steigt der Mindestlohn von 12,18 Euro auf 12,83 Euro. In den alten Bundesländern beträgt der Mindestlohn ab 1. Januar 2019 10,56 Euro (Lohngruppe 1) und 13,82 Euro (Lohngruppe 6). Ab dem 1. Dezember 2020 gilt ein einheitlicher branchenspezifischer Mindestlohn für alle Bundesländer. Er beträgt dann 10,80 Euro in der Lohngruppe 1 und 14,10 Euro in der Lohngruppe 6.

 

Pflegebranche

 

In der Pflegebranche steigt der Mindestlohn in den neuen Bundesländern ab 1. Januar 2019 von 10,05 Euro auf 10,55 Euro brutto. In den alten Bundesländern von 10,55 Euro auf 11,05 Euro.

 

Zeitarbeitsbranche (Lohnuntergrenze nach § 3 a AÜG)

 

In dieser Branche steigt der Mindestlohn in den neuen Bundesländern von 9,27 Euro auf 9,49 Euro brutto pro Stunde. In den alten Bundesländern steigt er ab dem 1. April 2019 auf 9,79 Euro.




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
Fax: 03681 362-320
E-Mail schreiben