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Entlastung der Beschäftigten und Selbständigen ab 2019 in der gesetzlichen Krankenversicherung

Arbeitgeber und Beschäftigte zahlen ab 2019 jeweils hälftig die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung. Der Beitrag für Selbständige, die wenig verdienen, wird gesenkt. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Der Entwurf zum GKV-Versicherungsentlastungsgesetz sieht vor, dass die gesetzliche Krankenversicherung ab 01.01.2019 wieder paritätisch finanziert wird. Dies bedeutet, dass Arbeitgeber und Beschäftigte sowie Rentner und Rentenversicherung bezahlen zu gleichen Teilen die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung. Dies gilt nicht nur wie bislang für den allgemeinen Beitragssatz, sondern auch für den individuellen Zusatzbeitrag, den jede Krankenkasse selbst bestimmt. Mit dem Entwurf des GKV-Versicherungsentlastungsgesetzes werden drei Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt:


1. Die Krankenkassenbeiträge werden paritätisch finanziert,
2. die Bemessungsgrundlage für den Mindestbeitrag der Selbständigen wird halbiert (Wer bis zu                     1 142 Euro pro Monat verdient, muss ab 2019 i.d.R. nur noch 171 Euro Beitrag pro Monat zahlen.               Dies ist eine Reduzierung um 50 %) und
3. ehemalige Bundeswehrangehörige auf Zeit werden sozial besser abgesichert (nach ihrem                           Dienstende können sie sich leichter in der GKV freiwillig versichern).


Krankenkassen dürfen künftig ihren Zusatzbeitrag nur noch erheben, wenn ihre finanziellen Rücklagen geringer als ihre Ausgaben für einen Monat sind. Momentan verfügen die Krankenkassen über große finanzielle Reserven. Ab 2020 sollen daher die Rücklagen zugunsten der Versicherten abgeschmolzen werden.




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
Fax: 03681 362-320
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