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Insolvenzgeldumlage sinkt 2018 auf 0,06 Prozent

Am 2. Oktober 2017 wurde die Verordnung zur Festsetzung des Umlagesatzes für das Insolvenzgeld für das Kalenderjahr 2018 im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 65 veröffentlicht.

Der Umlagesatz für 2018 beträgt danach nur noch 0,06 Prozent gegenüber 0,09 Prozent in diesem Jahr. Mit der Absenkung reagiert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf gestiegene Rücklagen zur Finanzierung des Insolvenzgeldes. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2018 in Kraft. Das so genannte Insolvenzgeld, welches Arbeitnehmern im Fall einer Insolvenz als Ersatzleistung ausgezahlt wird, wird durch eine von den Arbeitgebern monatlich zu zahlende Umlage finanziert. Der gesetzliche Umlagesatz beträgt nach § 360 Sozialgesetzbuch III (SGB III) seit 2013 grundsätzlich 0,15 Prozent. § 361 Nr. 1 SGB III enthält allerdings eine Verordnungsermächtigung an das BMAS, diesen Umlagesatz zum Ausgleich von Überschüssen oder Fehlbeständen abweichend davon höher oder niedriger festzusetzen. Ein niedrigerer Umlagesatz ist danach vorgesehen, wenn die Rücklagen die durchschnittlichen Aufwendungen pro Jahr der letzten fünf Jahre übersteigen.




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