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Klarheit bei Gutschriften

Mit einem am 25. Oktober 2013 veröffentlichten Schreiben schaffte das Bundesfinanzministerium (BMF) dem Verwirrspiel um die Verwendung des Begriffs „Gutschrift“ ein Ende.

 

 

Mit einem am 25. Oktober 2013 veröffentlichten Schreiben schaffte das Bundesfinanzministerium (BMF) dem Verwirrspiel um die Verwendung des Begriffs „Gutschrift“ ein Ende. Die Verwirrung war durch eine Neuregelung des Amtshilfe-Richtlinien-Umsetzungsgesetzes entstanden. Hierdurch wurde geregelt, dass rechnungsersetzende Gutschriften, wie zum Beispiel Provisionsabrechnungen, den förmlichen Begriff „Gutschrift“ enthalten müssen. Zum Teil wurde hieraus das Verbot geschlossen, den Begriff für kaufmännische Gutschriften, wie Rechnungskorrekturen, zu verwenden.

 

Das Schreiben des BMF vom 25. Oktober 2013 (Aktenzeichen: IV D 2 – S 7880/12/100002) stellt ab Seite 3 klar:

 

„… Die im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnete Stornierung oder Korrektur der ursprünglichen Rechnung als Gutschrift (sog. Kaufmännische Gutschrift) ist keine Gutschrift im umsatzsteuerrechtlichen Sinne. Wird in einem solchen Dokument der Begriff „Gutschrift“ verwendet, obwohl keine Gutschrift im umsatzsteuerrechtlichen Sinne nach § 14 Abs. 2 Satz 2 UStG vorliegt, ist dies weiterhin umsatzsteuerrechtlich unbeachtlich. Die Bezeichnung als „Gutschrift“ führt allein nicht zur Anwendung des § 14 c UStG…“

 

Das komplette BMF-Schreiben, das auch noch Hinweise zu den neuen Rechnungsfristen für innergemeinschaftliche Lieferungen und Leistungen enthält, finden Sie hier.

 

Tipp:

 

Handelsrechtliche/kaufmännische Gutschriften können weiter den Begriff „Gutschrift“ tragen. Allein wegen der Formulierung wird keine „Strafsteuer“ nach § 14 c UStG fällig. Ein anderer Begriff für diese Gutschrift ist nicht vorgeschrieben, aber möglich.




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
Fax: 03681 362-320
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