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Künstlersozialabgabe für 2017 sinkt auf 4,8 Prozent

Wer nicht nur gelegentlich Werke oder Leistungen selbständiger Künstler oder Publizisten verwertet, muss einen bestimmten Prozentsatz der für diese Leistungen gezahlten Honorare an die Künstlersozialkasse abführen, andernfalls drohen hohe Strafen. Die Höhe dieser sogenannten Künstlersozialabgabe wird jedes Jahr neu festgelegt. Im Bundesgesetzblatt (BGBl) Teil 1 Nr. 40 S. 1976 vom 11. August 2016 wurde die Künstlersozialabgabe-Verordnung 2017 veröffentlicht. Der Prozentsatz der Künstlersozialabgabe sinkt von 5,2 Prozent im Jahr 2016 auf 4,8 Prozent im Jahr 2017. Die Künstlersozialversicherung bietet freischaffenden Künstlern und Publizisten einen günstigen Zugang zur gesetzlichen Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung. Dabei müssen selbständige Künstler wie Arbeitnehmer die Hälfte der Beiträge aus der eigenen Tasche bezahlen. Die restlichen Beiträge setzen sich wie folgt zusammen: 30 Prozent der Beiträge werden durch die sogenannte Künstlersozialabgabe der Unternehmen und Verwerter, die die Künstler beauftragt haben, und 20 Prozent durch einen Bundeszuschuss finanziert. Die Höhe der Künstlersozialabgabe, die die Unternehmer und Verwerter zu zahlen haben, wird jedes Jahr aus Basis von Schätzungen des Bedarfs für das folgende Jahr durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) zusammen mit dem Bundesministerium für Finanzen (BMF) festgelegt. Das BMAS teilte vor kurzem mit, das der Abgabesatz weiterhin bei 5,2 Prozent verbleibt.




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