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Meldung zur Künstlersozialkasse beachten

 

Wer nicht nur gelegentlich Werke oder Leistungen selbständiger Künstler oder Publizisten verwertet, muss einen bestimmten Prozentsatz der für diese Leistungen gezahlten Honorare an die Künstlersozialkasse (KSK) abführen, andernfalls drohen hohe Geldbußen.

 

Die Höhe der Künstlersozialabgabe wird jedes Jahr neu festgelegt und beträgt für das Jahr 2016 5,2 Prozent. Nach den gesetzlichen Bestimmungen sind Unternehmer, die zum Kreis der Abgabepflichtigen gehören oder regelmäßig Entgelte an Künstler oder Publizisten zahlen, verpflichtet, sich selbst bei der Künstlersozialkasse zu melden.

 

Die Summe aller an selbständige Künstler und Publizisten gezahlten Entgelte eines Jahres sind gemäß § 27 Abs. 1 Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) bis zum 31. März des Folgejahres an die Künstlersozialkasse zu melden. Für die Meldung ist ein Vordruck der Künstlersozialkasse zu verwenden. Unternehmer, die ihren Meldepflichten nicht rechtzeitig nachkommen, werden von der KSK nach branchenspezifischen Durchschnittswerten geschätzt. Die Verletzung der Meldepflicht ist gemäß § 36 Abs. 1 KSVG eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einer Geldbuße bis zu 50 000 Euro geahndet werden.




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
Fax: 03681 362-320
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