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Mindestlöhne in der Pflege steigen

Ab dem 01.11.2017 gilt für die Pflegebranche ein neuer Mindestlohn: 10,20 Euro brutto pro Stunde in den alten Bundesländern, 9,50 Euro brutto pro Stunde in den neuen Bundesländern. Das sieht die Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vor. Von diesem Mindestlohn, der über dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,84 Euro brutto pro Stunde liegt, profitieren vor allem Pflegekräfte. In den kommenden Jahren wird der Pflege-Mindestlohn weiter steigen. Die Verordnung und damit der Pflege-Mindestlohn gilt bundesweit auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Pflegebranche, ambulant wie stationär, nicht jedoch in Privathaushalten. Dort gilt der gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro pro Stunde. Mindestlöhne sind nur eine Grenze nach unten. Angestellte Pflegefachkräfte werden in der Regel höher vergütet, beispielsweise nach Tarifvertrag. Die Höhe tariflicher Entgelte vereinbaren die Tarifvertragsparteien. In welche Entgeltgruppe die einzelne Pflegekraft dann eingestuft wird, hängt von mehreren Faktoren ab, etwa dem konkreten Aufgabengebiet, der Qualifikation und Leitungsverantwortung. Zudem fallen in der Pflege oft Zulagen durch Schichtdienste an.




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