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Unfallschutz im Ferienjob und beim Praktikum

 

Nach Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) sind, wie alle anderen Arbeitnehmer, auch Schüler und Studierende bei Arbeits- und Wegeunfällen im Rahmen eines Ferienjobs oder Praktikums gesetzlich versichert. Arbeitnehmer sind unabhängig von der Dauer des Arbeitsverhältnisses sowie von der Lohnhöhe gesetzlich unfallversichert. Dementsprechend sind Mini- oder Midi-Jobber, Ferienjobber, aber auch bezahlte oder unbezahlte Praktikanten genauso über den für den Arbeitgeber zuständigen Unfallversicherungs-Träger gesetzlich unfallversichert wie normale Arbeitnehmer.

 

Bei Studenten spielt es keine Rolle, ob es sich um ein Praktikum handelt, das in den Studien- oder Prüfungsordnungen zwingend vorgeschrieben ist oder ob es freiwillig geleistet wird. Die Beiträge für den gesetzlichen Unfallschutz werden in der Regel vom Arbeitgeber alleine getragen, so die DGUV.

 

Grundsätzlich beginnt der Versicherungsschutz für alle am ersten Arbeitstag und bezieht sich auch auf Unfälle, die sich auf dem Weg zur Arbeitsstelle oder zurück nach Hause ereignen. Schüler sind nicht nur während ihrer Schulzeit, sondern auch bei Schulfesten, Klassenausflügen, freiwilligen Projektarbeiten im Rahmen der schulischen Tätigkeit sowie bei schulisch bedingten Praktika über die gesetzliche Unfallversicherung für Schüler versichert. Der gewährte Leistungsumfang entspricht dem der gesetzlichen Unfallversicherung für Arbeitnehmer. Für Schüler und Eltern ist der gesetzliche Versicherungsschutz kostenfrei. Ansprechpartner bei Unfällen sind die für die jeweilige Schule zuständigen Unfallkassen oder Gemeindeunfall-Versicherungsverbände.

 

Darüber hinaus gibt es zahlreiche Unfälle, die nicht unter den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung fallen. Das gilt beispielsweise, wenn der Praktikant oder Ferienjobber vom Arbeitsweg abweicht, um einkaufen zu gehen und dabei einen Unfall erleidet. Auch bei Unfällen, die in der Freizeit passieren, beispielsweise auf dem Weg zur privat organisierten Nachhilfe, gibt es keinen gesetzlichen Unfallschutz. Wer im Ausland einen Ferienjob oder ein Praktikum absolviert, steht normalerweise ebenfalls nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das gilt in der Regel auch dann nicht, wenn es sich bei dem Arbeitgeber um ein deutsches Unternehmen handelt. Die DGUV rät in diesem Fall, sich schon vor der Abreise über die Absicherung gegen Arbeitsunfälle im Gastland zu informieren.




Ansprechpartner

Holger Fischer
Tel.: 03681 362-114
Fax: 03681 362-320
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