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Menschen mit Behinderungen bieten Arbeitskräftepotenzial

Infolge des demografischen Wandels und der Expansion der Südthüringer Wirtschaft wird es zunehmend schwieriger, freie Stellen zu besetzen.
Infolge des demografischen Wandels und der Expansion der Südthüringer Wirtschaft wird es zunehmend schwieriger, freie Stellen zu besetzen.

Der Arbeitsmarkt ist bereits gut geräumt. Im April 2015 gab es in Südthüringen 12 574 Arbeitslose. Darunter waren auch 1 005 Schwerbehinderte.

 

Menschen mit Behinderungen verfügen häufig über eine gute Berufsausbildung. Sie haben individuelle Handicaps, doch diese gehen nicht automatisch mit Leistungsminderungen einher. Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass Menschen mit Behinderungen oft besonders loyale Mitarbeiter sind. Ihre Integration verbessert häufig das Betriebsklima, weil die Mitarbeiter besser zusammenarbeiten.

 

Unternehmen können sich die Integration von Menschen mit Behinderungen vielfältig fördern lassen. So übernimmt die Arbeitsagentur die Lohnkosten für ein bis zu dreimonatiges Probearbeitsverhältnis. Sie kann den Einstieg in ein Beschäftigungsverhältnis mit einem Eingliederungszuschuss von bis zu 70 Prozent der Lohnkosten fördern, die Bezugsdauer liegt in der Regel bei 24 Monaten. Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung sind ebenfalls möglich. Das Integrationsamt kann Investitionen zur Schaffung eines neuen Arbeitsplatzes oder zur behindertengerechten Gestaltung eines Arbeitsplatzes ebenso wie Arbeitshilfen finanzieren.

 

Die Spitzenverbände der Wirtschaft DIHK, BDA und ZDH haben gemeinsam die Internetplattform "Inklusion gelingt" geschaltet. Dort finden Arbeitgeber eine Vielzahl von Informationen zu Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Eine besondere Stärke der Webseite besteht in der Vielzahl von Praxisbeispielen, die im eigenen Unternehmen kopiert werden können.

 

http://www.inklusion-gelingt.de/start.html

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