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Chronik der IHK Südthüringen

Hier finden Sie nähere und detailliertere Informationen zur Geschichte unserer IHK.

Unsere IHK besteht bereits seit 150 Jahren

 

15.12.1866

Ausschreiben des Herzoglichen Staatsministeriums, Abteilung des Inneren vom 15. Dezember 1866 betreffend die Handels- und Gewerbekammer in Sonneberg – Gründungsdokument. Die Kammer besteht aus 9 Mitgliedern. Erster Vorsitzender ist bis 1871 Louis Müller.


1869

Erscheinungsjahr des ersten handgeschriebenen Berichtes der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg auf die Jahre 1867/1868. Ab 1875 erscheinen die Berichte gedruckt.


24.2.1870

Bekanntgabe des Preußischen Gesetzes über die Handelskammern.


1871

Gründung des deutschen Glasindustriellen-Verbandes.


1872

Vereinigung des 1855 gegründeten Schmalkalder Gewerbeverein mit dem Handwerkerverein zu einem Handels- und Gewerbeverein mit dem Zweck, Gewerbe, Industrie und Handel in der Herrschaft zu fördern.

17.07.1872

Gründung der IHK-Saalfeld im Herzogtum Sachsen-Meiningen durch Ministerielles Ausschreiben.

 

13.12.1872

Erlass des Königlichen Handelsministeriums über die Reorganisation der Handelskammern in der Preußischen Provinz Sachsen. Bildet die Grundlage der Eingliederung des Kreises Schleusingen in den Handelskammerbezirk Erfurt.

 

1873

Versuch der Gründung einer Vereinigung der Glasaugemacher in Lauscha. Die gerichtliche Eintragung scheiterte jedoch am Fehlen eines gemeinsamen Geschäftsbetriebes.

 

01.04.1873

Angliederung des Kreises Schleusingen und der Stadt Suhl an die Handelskammer zu Erfurt. Drei Vertreter des Kreises waren als Mitglieder der Kammer in Erfurt zu wählen. 

1877

Bildung eines "Gewerbeverein" in Sonneberg unter Mitwirkung der Handels- und Gewerbekammer. Zweck war:

  1. "Hebung und Beförderung" des bestehenden Gewerbes

  2. Ansiedelung neuer Gewerbe- und Industriezweige

  3. Förderung des gewerblichen Fachunterrichtes

Der Verein bestand bis 1884.

 

06.12.1877

Beschluss über den Beitritt der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg zum deutschen Handelstag.

 

11.12.1881

Gründung der Handels- und Gewerbekammer in Meiningen durch Ministerielles Ausschreiben. Umfasst die Bezirke Meiningen, Salzungen und Wasungen.

 

1883

Eröffnung einer Industrieschule in Sonneberg.

 

20.06.1883

Statutenänderung der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg durch Ministerielles Ausschreiben. Die Mitgliederzahl wurde von bisher 9 aus 21 erhöht.

 

12.01.1884

Gründung der IHK-Hildburghausen durch Ministerielles Ausschreiben. Umfasst die Amtsgerichtsbezirke Eisfeld, Heldburg, Hildburghausen, Römhild und Themar und besteht aus 13 Mitgliedern.

 

1891

Die Handels- und Gewerbekammer Sonneberg unterstützt das Ersuchen der sächsischen Kammern an das königliche Ministerium des Inneren Sachsens, das Osterfest auf den 3. Sonntag nach dem 21. März oder auf den 1. Sonntag nach den 4. April festzulegen.

 

05.06.1898

Gründung des "Verband deutscher Handelskammern". Anliegen ist die Behandlung von Fragen zu Handel, Industrie, Verkehr usw. Die Gründung erfolgte in Magdeburg durch 12 mitteldeutsche Handelskammern.

 

30.07.1899

Herausgabe des Gesetzes zu Bildung einer Handelskammer in Schwarzburg-Sondershausen. Besteht aus 15 Mitgliedern (9 aus der Oberherrschaft - umfasst Arnstadt und Gehren, und 6 aus der Unterherrschaft - umfasst Sondershausen und Ebeleben). Von Anfang bis Ende leitete Kommerzienrat Rudolf Rieck aus Arnstadt die Geschicke der Kammer!

 

01.09.1899

Gründung des Localausschusses Schmalkalden der Handelskammer zu Kassel, Bankier Fritz Gumprich wird Vorsitzender. Der Ausschuss besteht aus 9 Mitgliedern.

 

31.07.1900

Anmeldung auf Mitgliedschaft der Handels- und Gewerbekammer Sonneberg im Verband mitteldeutscher Handelskammern.

 

13.02.1901

Errichtung einer Handelskammer im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt. Besteht aus 15 Mitgliedern, von welchen 7 auf Rudolstadt, 5 auf Königsee und 3 auf Frankenhausen entfallen.

 

22.07.1908

Der XIII. Verbandstag mitteldeutscher Handelskammern findet in Sonneberg statt. Bisher zählt der Verband 21 Mitglieder.

 

10.08.1909

Eine erneute Ergänzung der Statuten der Handels- und Gewerbekammern im Herzogtum Sachsen-Meiningen mittels einer landesherrlichen Verordnung bewirkt eine wesentliche Erweiterung der Befugnisse sowie die Angleichung an Preußisches Recht.

 

12.12.1919

Annahme der Denkschrift durch den Landtag Sachsen-Meiningens betr. des Beitritts zur Thüringer Staatengemeinschaft. Besagt u. a., dass die IHK in Sonneberg bestehen bleiben soll und speziell für Spielwaren sowie Glaserzeugnisse südlich und auf dem Thüringer Wald ausgebaut werden soll.

 

10.02.1923

Ausgabetag des Gesetz über die Industrie- und Handelskammern in Thüringen. Die bisherigen 11 Handelskammern in Altenburg, Arnstadt, Gera, Gotha, Greiz, Hildburghausen, Meiningen, Rudolstadt, Saalfeld, Sonneberg und Weimar werden aufgelöst. Dafür erfolgt die Bildung von drei neuen in Gera (Ostthür. IHK), Weimar (Mittelthür. IHK) und Sonneberg (Südthür. IHK).

 

01.04.1924

Reichsgesetz über die Industrie- und Handelskammern

 

01.01.1925

Errichtung einer Geschäftsstelle der Industrie- und Handelskammer Kassel in Schmalkalden anstelle des bisherigen Localausschusses. Die Führung der Geschäftsstelle übernimmt Herr Rechtsanwalt Dr. jur. Adolf Otto.

 

01.05.1925

Bildung des Landes Thüringen

 

16.04.1931

Vollversammlung der Kammer in Sonneberg, Wahl des Vorstandes für den Zeitraum 01.04.1931 bis 31.03.1935. (Gewählt wurden 20 Vertreter bzw. Stellvertreter aus Industrie, 5 des Großhandels, 9 des Einzelhandels.

 

28.03.1933

Einrichtung einer Aufsichtsbehörde für die Thüringer Industrie- und Handelskammern in Weimar, Bestellung eines ehrenamtlichen Beauftragten, der wiederum für Sonneberg einen Unterbeauftragten berief.

 

11.07.1933

Herausgabe des Thüringer Gesetzes zur Änderung des Gesetz über die IHK. Allgemeine Einführung des Führerprinzips und Ernennung eines Kammerpräsidenten. Berufung eines Beirates von 13 Mitgliedern. In Meiningen und Saalfeld werden Außenstellen eingerichtet.

 

27.02.1934

Gesetz zur Vorbereitung des Organischen Aufbaues der deutschen Wirtschaft. Der Reichswirtschaftsminister wird ermächtigt, die Führer von Wirtschaftsverbänden zu bestellen und abzuberufen, Satzungsänderungen zu veranlassen sowie Neugründungen, Auflösungen und Verschmelzung von Wirtschaftsverbänden vorzunehmen.

 

20.08.1934

Verordnung des Reichswirtschaftsministers über die Industrie- und Handelskammern. Danach erfolgt die Staatsaufsicht nicht mehr durch die Länder, sondern durch den Reichswirtschaftsminister.

 

26.01.1939

Einweihung des neu erbauten Dienstgebäudes der Industrie- und Handelskammer Südthüringen in Sonneberg

 

20.04.1942

Nationalsozialistische Verordnung über die Vereinfachung und Vereinheitlichung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft.

 

01.09.1945

Ernennung des Präsidenten des Landes Thüringen durch die sowj. Militäradministration Dr.jur.Rudolf Paul.

Mit Ausnahme des Amtsgerichtsbezirkes Ostheim kommen die Gebiete des früheren Reg.-Bez. Erfurt und des Kreises Herrschaft Schmalkalden zu Thüringen

 

02.05.1946

Gesetz über den Neuaufbau der Organisation der gewerblichen Wirtschaft im Lande Thüringen. Bestimmt die Auflösung der Gauwirtschaftskammern und die Bildung einer Industrie- und Handelskammer für Thüringen in Weimar und die Schaffung von Bezirksstellen in den Kreisen Arnstadt, Meiningen, Suhl, Schmalkalden und Sonneberg im heutigen Kammerbereich

 

20.08.1946

Geschäftsordnung der Industrie- und Handelskammer Thüringen, genehmigt durch Verfügung vom Landesamt für Wirtschaft vom 30. August 1946.

 

01.04.1949

Abschaffung der IHK-Zugehörigkeit der VEB sowie der Konsum- und anderer Genossenschaften.

 

10.03.1953

Beschluss über die Einstellung der Tätigkeit der Industrie- und Handelskammern. In den Bezirken Dresden, Erfurt, Schwerin, Halle und Potsdam werden Abwicklungsstellen geschaffen.

 

30.06.1953

Geforderter Termin der Einstellung der Tätigkeit der Bezirksstelle der Industrie- und Handelskammern in Suhl.

 

11.08.1953

Verordnung über die Einrichtung der Industrie- und Handelskammer der Deutschen Demokratischen Republik. Der Sitz ist Berlin. Die Kammer ist berechtigt, Bezirksdirektionen einzurichten, welchen wiederum die Möglichkeit eingeräumt wurde, Kreisgeschäftsstellen zu unterhalten.

 

02.09.1953

Erste Durchführungsverodnung zur Verordnung über die Errichtung der IHK der DDR. Beinhaltet die Einstellung der Tätigkeit der ehemaligen IHK der Länder zum 30.09.1953. Ab 01.10.1953 treten an ihre Stelle IHK-Bezirksdirektionen.

 

01.10.1953

Gründung der Bezirksdirektion der Industrie- und Handelskammer des Bezirkes Suhl.

 

21.09.1954

Konstituierung des vorläufigen Beirates der IHK der DDR, Bezirksdirektion Suhl.

 

1956

Beginn der Kampagne zur Umwandlung von Privatbetrieben in Betriebe mit staatlicher Beteiligung. 1956 gab es im Bezirk Suhl 691 private Industriebetriebe.

 

22.09.1958

Verordnung über die Industrie- und Handelskammern der Bezirke vom 22.09.1958. Besagt die Auflösung des Präsidiums der Industrie- und Handelskammer in Berlin und Verselbständigung der bisherigen Bezirksdirektionen bei gleichzeitiger Unterstellung unter die mit Verordnung vom 13.02.1958 geschaffenen Wirtschafträte bei den Räten der Bezirke.

 

06.05.1969

Konferenz der Verbindungsmänner der IHK des Bez. Suhl Beschlüsse:

  • Zustimmung zur Verfassung der DDR;
  • Würdige Vorbereitung des XX. Jahrestages der DDR;
  • Alls. Stärkung der DDR durch Mitwirkung der Mitgliedsbetriebe;
  • Solidarität mit Vietnam

 

30.09.1971

Im Bezirke Suhl gibt es am 30.09.1971 360 Betriebe mit staatlicher Beteiligung.

 

28.05.1974

Reduzierung der Planstellen bei der IHK-Suhl von 30 auf 18 infolge abgeschlossener Umwandlung von Privat- und halbstaatlichen Betrieben in VEB.

 

15.08.1974

Bekanntgabe der Auflösung der Kreisgeschäftsstellen im Bezirk Suhl bei gleichzeitiger Neubildung von drei Geschäftsstellen in Bad Salzungen, Suhl und Sonneberg.

 

02.02.1983

Beschluss des Ministerrates der DDR zur Umwandlung der Industrie- und Handelskammern in Handels- und Gewerbekammern.

 

17.02.1990

Gründung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen auf Initiative von Unternehmern der Region. Nachfolger der Handels- und Gewerbekammer beim Rat des Bezirkes Suhl.

 

01.03.1990

Verordnung über die Industrie- und Handelskammern der DDR.

 

01.07.1990

Eröffnung des Weiterbildungszentrums in Suhl.

 

20.09.1990

Konstituierende Sitzung der ersten demokratisch gewählten Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südthüringen nach über 60 Jahren. Erster Vorsitzender wird Herr Dr. Werner Linde und die erste Hauptgeschäftsführerin Frau Karin Rau.

 

1995

Einzug in ein eigenes Gebäude in Suhl-Mäbendorf.